Blauglockenbäume und Klimaschutz
Sehr schnelles Wachstum
In jungen Jahren sind die Blätter des Blauglockenbaums riesengroß. Sie ermöglichen es ihm, in atemberaubender Geschwindigkeit zu wachsen. Zwei bis drei Meter Zuwachs pro Jahr sind für einen gut angewachsenen Blauglockenbaum realistisch.

Schutz des Weltklimas
Die großen Blätter sind auch wahre Kraftwerke. Die Blauglockenbäume nehmen klimaschädliches Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf, binden den Kohlenstoff dauerhaft in ihrem Holz und geben den für uns so lebensnotwendigen Sauerstoff an die Luft ab. Dabei sind sie wegen ihres schnellen Wachstums äußerst produktiv.

Hitze und Trockenheit
Der Klimawandel hat unser Wetter verändert. Die Sommer sind heißer und trockener und die Winter milder geworden. In Wohnsiedlungen ist es noch wärmer und trockener. Fassaden und Straßen heizen die Luft zusätzlich auf. Heimische Bäume leiden unter den neuen Bedingungen. Blauglockenbäumen lieben hohe Temperaturen und trockene Standorte. Ihnen kommen die neuen Bedingungen zu gute.

Schattenspender und das Kleinklima
Die großen Blätter des Blauglockenbaums sind hervorragende Schattenspender. Blauglockenbäume können bereits in zwei bis drei Jahren zu stattlichen Schattenbäumen heranwachsen. Dabei kühlen sie die Temperatur an ihrem Standort um mehrere Grad ab. Sie verändern das Kleinklima. Unter Kleinklima versteht man die klimatischen Bedingungen auf einem Grundstück.
Zurecht führt der Blauglockenbaum aufgrund seiner herausragenden Klimaeigenschaften die Hitliste der Klimabäume ganz oben an.
In nur 8 Monaten hat es dieser Blauglockenbaum geschafft, aus einem winzig kleinen Samen zu einem 1,60 Meter großen Baum heranzuwachsen.
Blauglockenbäume können in 20 Jahren einen Stammdurchmesser von 40 Zentimetern erreichen. Dabei speichern sie in sehr kurzer Zeit enorme Mengen CO2 in ihrem Holz. Jeder Kubikmeter Blauglockenbaumholz kann bis zu 300 Kilogramm des Treibhausgases speichern.
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