Die Anzucht einer neuen Blauglockenbaum-Generation
Zu Beginn wird die Saatschale mit Anzuchterde befüllt und angedrückt. Am besten gießt man die Erde vor dem Aussäen an, damit die Samen nicht weggespült werden. Nach der Aussaat sollte die Saatschale mit einer Glasscheibe abgedeckt und an einen warmen Platz gestellt werden. Im Wohnzimmer auf einem Schrank oder einem Regal ist es gewöhnlich warm genug.
Wenn die Samen gekeimt haben, sollte die Glasscheibe entfernt und die Saatschale an ein sonnenbeschienenes Fenster gestellt werden.
Jetzt benötigen die Sämlinge viel Licht. Eine kleine LED-Lampe kann in der dunklen Jahreszeit für zusätzliches Licht sorgen. Die Sämlinge vertragen nicht zu viel Nässe, da sie sonst Wurzelfäulnis bekommen und umfallen. Gegossen werden sie nur, wenn die Erde trocken ist. Das überschüssige Gießwasser darf sich nicht stauen.
Das erste Blattpaar nach den Keimblättern hat sich gebildet. Für mehr Platz zum Wachsen werden die Sämlinge mit gleichmäßigen Abständen in eine Saatschale mit frischer Anzuchterde pikiert.
Anzuchtplatten mit einzelnen Pflanzfächern eignen sich hervorragend, um den schnellwüchsigen Blauglockenbäumen mehr Platz zu geben. In den Einsätzen bildet sich bereits ein kompakter Wurzelballen.
Schon bald ist es für die Bäumchen in den Anzuchtplatten auch schon wieder zu eng. Dann werden sie in Plastiktöpfe getopft. In den Töpfen lassen sich die Bäumchen besser auseinanderrücken, wenn sie größer werden und mehr Platz benötigen.
Draußen liegt noch Schnee und die Wintersonne lässt die jungen Blauglockenbäumchen hinter dem Südfenster wachsen. Die getopften Pflanzen warten jetzt darauf, dass sie Ende Mai in den Garten ausgepflanzt werden können.
Zum Abhärten stelle ich die kleinen Bäumchen gerne tagsüber auf die Terrasse in die Sonne. Dort kann man sie auch gut gießen.
Jetzt wird es Zeit, dass die Eisheiligen (Mitte Mai) vorüber sind und die kräftigen Bäumchen ausgepflanzt werden können. Die Pflanzen beginnen schon, sich gegenseitig zu überwuchern.